Let’s Talk About Hair, Baby | Beauty

Ich habe lange Haare. Ich habe viele Haare. Ich habe feine Haare. Ich habe gelockte Haare. Ich habe eigentlich mehr gewellte Haare, rede mir aber ein, dass sie gelockt sind. Ich habe gefärbte Haare. Ich habe sogar gebleichte Haare. Ich habe eine empfindliche Kopfhaut.

Hallo Welt Rosie hier, falls ihr es noch nicht erraten habt. Heute erzähle ich euch von meinen Haaren, den eigenwilligen, zeitaufwändigen Dingern die aus meiner Kopfhaut wachsen.

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Eigentlich müsste ich sehr viel Zeit und Produkte in die Pflege meiner Haare investieren. Dumm nur das ich unheimlich faul bin was Haircare betrifft.
Meine Haare haben unglaublich lange bis sie trocken sind nach einer Wäsche. Mit unglaublich lange meine ich 3-5 Stunden. Ich benötige viel Zeit um meine Haare zu kämmen und machbar ist dies sowieso nur wenn sie nass sind. Kämme ich meine trockenen Haare sehe ich aus als wäre ich explodiert, ein No-Go also.

Wie aber deale ich nun mit meiner eigenwilligen Haarpracht:

  1. Ich wasche meine Haare zweimal wöchentlich nicht mehr.
  2. Conditioner ist ein absolutes Muss und zwar einmal vor dem Shampoonieren und einmal nach dem Shampoo.
  3. Einmal wöchentlich tausche ich die zweite Ladung Conditioner mit einer Haarmaske aus – einer feuchtigkeitsspendenden natürlich.
  4. Haare werden nur nass gekämmt.
  5. Extra Feuchtigkeitspflege ist ein absolutes Muss für meine Spitzen (ehrlich gesagt verteile ich es in meiner gesamten Haarpracht).
  6. So wenig Hitze wie möglich, sei das Hitze von Stylinggeräten oder Sonne ich mache da nur wenig Unterschied.
  7. So wenig Stylingprodukte wie möglich. Hairspray, Haarwachs oder ähnliches gibt es für meine Haare nicht. Höchstens Trockenshampoo im Notfall.
  8. Keine Messy Buns für mehrere Stunden: Meine Haare können es nicht ausstehen für längere Zeit zusammengeknüllt zu werden – Trockene Spitzen Ahoi.
  9. Ein beruhigendes Kopfhautserum hält mich davon ab mir meine Haut wund zu kratzen.
  10. Keine Haargummis mit Metall.

Zusammengefasst: Ich investiere zweimal wöchentlich viel Zeit für meine Haare und an den restlichen Tagen werden sie kaum angefasst.

Eine Haarwäsche beginnt mit dem befeuchten meiner Haare. Durch das Bleichen und Färben und die Länge speichern sie enorm viel Wasser, deshalb haben sie auch so lange um zu trocken. Daher beginne ich immer als erstes mit den Haaren wenn ich unter der Dusche stehe. Ich verteile den Conditioner von den Spitzen bis etwas über die Hälfte meiner Haare und lasse ihn einwirken. Danach folgt das Shampoo aber nur an den Haarwurzeln, die Spitzen kommen nicht in Berührung mit Shampoo, niemals. Anschliessend beides Auswaschen und die zweite Ladung Conditioner oder die Haarmaske einmassieren, diesmal auf das gesamte Haar. Ich lasse nur ca die ersten zwei Centimeter aus. Einwirken lassen und ausspülen und die Haare sofort ausquetschen, aber sanft.

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Waschen erledigt.

Ich trockne die Haare mit dem Handtuch und massiere anschliessend das Serum für die Haarspitzen ein, erneut von den Spitzen bis mindestens in die Hälfte der Haare. Auf die Kopfhaut kommt das beruhigende Serum. Anschließend wird gekämmt, und gejammert und gejault, ich mag Haare kämmen überhaupt nicht.

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Pflegen erledigt.

Mindestens drei Stunden später, bitte nur noch in ganz dringenden Fällen berühren.

Ach noch etwas: Meine Haare reagieren extrem aufs Wetter. Ist es feucht kreieren sie teilweise sogar Zapfenlocken, ist es trocken habe ich sowieso verloren. Hitze mögen sie nicht. Etwas vom Schlimmsten jedoch ist Schwitzen, Schwitzen in Kombination mit Sich-Hin-Und-Her-Wälzen, wie Schlafen zum Beispiel. Guys, meine Haare verfilzen teilweise. Es gibt Situationen in denen muss ich einzelne Strähnen wegschneiden, weil sie v e r f i l z t sind.

Es gibt Tage an denen frage ich mich, wieso ich lange Haare habe. Ehrlich. Ich habe mir schon mehrmals überlegt sie einfach abzuschneiden. But no. Die Beziehung zu meinen Haaren ist eine Art Hass-Liebe. Sehe ich Bilder von mir mit kürzeren Haaren (und anderen Haarfarben) fühlt es sich falsch an. Meine Haare gehören zu mir, wahrscheinlich weil sie genau so eigenwillig sind wie der Kopf aus dem sie spriessen.

xoxorosie

 

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