Sharing Recipes: Marroni, Marroni, Marroni

Marroni sind für mich die Herbstboten schlecht hin. Die Tage werden nebliger und nasser, die Gelegenheitsbesuche der Sonne werden geschätzt und willkommen geheissen. Die Blätter werden rot, die Wälder zauberhaft. Und überall ist der Duft von heissen Marroni.

 

Die Beilage: Caramelisierte Kastanien

Kastanien eigenen sich im Herbst sehr gut als Beilage zu Wild. Ich habe bereits letztes Jahr meine vegetarische Version kreiert (hier klicken). Ich gebe neuerdings gerne noch einen Schuss Ahornsirup zum Karamelisieren hinzu, extra Flavour. Neben Wild eigenen sich die Süssen Kerle auch gut als Highlight im Salat (hier mit Trauben, Apfel und Kresse)

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Zutaten:

  • Kokosfett
  • Brauner Zucker
  • Ahornsirup
  • Kastanien (Marroni)

Das Kokosfett in einer Pfanne zergehen lassen, Zucker hinzufügen und schmelzen lassen. Sobald der Zucker geschmolzen ist Ahornsirup hinzufügen warm werden lassen. Marroni hinzufügen und einige Minuten köcheln lassen. Marroni können ganz, halbiert oder geviertelt werden.

Die Süsse: Marroni Mousse

Zutaten:

  • 200g Marroni
  • 150g Mascarpone
  • 2 EL Baileys
  • 1/2 TL Vanillezucker
  • 250ml Schlagsahne

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Marroni weichkochen und pürieren, Baileys, Mascarpone und Vanillezucker hinzufügen. Sahne steig schlagen und vorsichtig unterrühren. Nach Belieben mit weiteren Aromen oder Zucker verfeinern.

Alles gut vermengen und in kleine Formen füllen und kühl stellen. Mind. 3 Stunden kühlen lassen.

Die Heisse: Marroni Suppe

Zutaten

  • 1-2 Schalotten
  • 200g Marroni
  • 1 EL Agavensirup
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 1 dl Rahm
  • Kräuter und Gewürze nach Belieben.

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Schalotten schneiden und mit Marroni andünsten, Agavensirup hinzugeben und ca 5 Minuten bei mittlerer Hitze dämpfen lassen. Anschliessend mit Bouillon ablöschen und bei kleiner Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Die Suppe pürieren, Rahm hinzugeben, abschmecken, et voila.

Der Rahm kann natürlich, für eine vegan Version, auch weggelassen werden. Die Suppe hat auch ohne eine sehr cremige Konsistenz.

 

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3 Gedanken zu “Sharing Recipes: Marroni, Marroni, Marroni

  1. Ich bin vor kurzem beim Experimentieren draufgekommen, dass man Maroni auch perfekt zum Backen verwenden kann. -Also zugleich als Mehl- und Eiersatz! Die Konsistenz ist so perfekt fluffig und der Geschmack einfach herrlich!

    Beweise:

    Brownies: https://veganriot.wordpress.com/2016/09/23/vegane-gluten-und-mehlfreie-haselnussbrownies-aus-maroniteig/

    Zweifärbiger Orangen-Feigen-Kuchen: https://veganriot.wordpress.com/2016/09/02/zweifaerbiger-orangen-feigen-kuchen-ohne-mehl-und-ei/

    LG 🙂

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